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Das Konzept des jüdischen Volkes als das von Gott auserwählte Volk hat seinen Ursprung in der Tora. Über die Jahrhunderte hat sich die Vorstellung jedoch stetig weiterentwickelt und nicht alle Juden verstehen darunter dasselbe.

Im Judentum wird der besondere Bund mit Gott als „brit“ bezeichnet. Dieser wird im ersten Buch Mose als Vertrag des jüdischen Volkes mit Gott festgehalten. Die Auserwählung wird hier als Verpflichtung verstanden, religiös zu leben und bezieht sich auf eine Passage in der Tora, in der Moses am Berg Sinai die Heilige Schrift offenbart wurde.

Oft wird die Bezeichnung von Juden als auserwähltem Volk aber auch missverstanden. Außenstehende nehmen Juden dann als überheblich und abgehoben war. Dabei ist die Erwählung des Judentums nicht als Überheblichkeit oder Bessersein des jüdischen Volkes gemeint. Vor allem im traditionellen Judentum wird die dem jüdischen Volk zugeschriebene Rolle in der Religion als große Verpflichtung und moralische Verantwortung für die Gesellschaft betrachtet.

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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