EURE FRAGE
Essen Juden auch Cheeseburger?
FRAGEN TEILEN
UNSERE ANTWORT

Traditionelle Juden nicht, da es nicht koscher ist.

Im Judentum gibt es religiöse Speisevorschriften, die unter dem Begriff Kaschrut zusammengefasst werden. Damit eine Mahlzeit „koscher“, das heißt erlaubt ist, dürfen Milch und Fleisch nicht zusammen zubereitet und gegessen werden. In der Tora, der wichtigsten Schrift im Judentum, heißt es im Buch Exodus, Kapitel 2 Vers 19: „Koche nicht ein Böcklein in der Milch seiner Mutter.“ So essen traditionell lebende Juden keine Fleischprodukte in Verbindung mit milchhaltigen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Cheeseburger. 

Des Weiteren gilt Fleisch nur als koscher, wenn es von Tieren mit gespaltenen Hufen stammt, die wiederkäuen. Schaf-, Rindfleisch und Hirsch sind somit erlaubt. Wie auch im Islam wird jedoch auf Schweinefleisch sowie den Verzehr von Blut, welches als Sitz der Seele – auch der eines Tieres – angesehen wird, insgesamt verzichtet. 

Wie streng die Speisegebote ausgelegt werden, unterscheidet sich stark. Jüdische Esskultur basiert nicht nur auf religiösen Vorschriften, sondern auch auf familiären Traditionen und unterschiedlichen Migrationserfahrungen. Einige Juden halten sich streng an die Kaschrut, lassen zwischen dem Essen von Fleisch und Milch eine feste Anzahl von Stunden vergehen und besitzen unterschiedliche Geschirr-Sets für Milch- und Fleischprodukte. Andere Juden befolgen die Kaschrut lockerer oder halten sich gar nicht an die Speisevorschriften.

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

Herz
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Wer, was oder wo ist Jom Kippur?
Zur Antwort
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden

Weitere Fragen gegen Hass

Stellen Juden auch Weihnachtsbäume auf?
Dürfen geschiedene Juden erneut (religiös) heiraten?
Hat der christliche Glaube jüdische Wurzeln?
Warum liegen auf Grabsteinen jüdischer Menschen oft Steine?
Wieso gibt es nur so spärliche Informationen über die Geschichte Israels an deutschen Schulen, insbesondere die Kriege, die gegen Israel geführt wurden?
Dürfen Juden am Schabbat Sex haben? Denn das wäre ja auch Arbeit.
Muss man als jüdische Person einmal im Leben in Jerusalem gewesen sein?
Was sah der Beschluss der UN für die in Israel ansässige arabische Bevölkerung vor?
Wieso ist Israel beim Eurovision Song Contest dabei?
Wer war und wo wohnte Moses Mendelssohn?
Gibt es Schabbat-Kleidung?
Wie könnte Gedenkkultur die Menschen mehr erreichen? 
Warum gibt es keine Chanukka-Songs wie Last Christmas oder Jingle Bells?
Feiert man in Israel Silvester?
Wurden palästinensische Flüchtlinge jemals entschädigt?
Nach der IHRA-Definition ist es antisemitisch, die Existenz des Staates Israel ein rassistisches Unterfangen zu nennen. Wie darf ich dann Ben-Gvir und Smotrich kritisieren, die eine rassistische Politik fordern?
Gibt es in der israelischen Fußballnationalmannschaft auch muslimische oder christliche Sportler?
Wie reagiere ich auf einen antisemitischen Witz in der Öffentlichkeit, z.B. in einer Kneipe?
Was heißt "Schönen guten Tag" auf Hebräisch?
Warum gelten Frauen an bestimmten Tagen als „unrein“ und was dürfen sie in dieser Zeit nicht tun?
Warum wird der Zentralrat der Juden als zentrale jüdische Stimme in Deutschland erachtet, obwohl er nicht einmal die Hälfte der Jüdinnen und Juden in Deutschland vertritt?
Wie viele Juden leben in Deutschland? 
Ich habe gehört, dass einige jüdische Gruppen für und andere gegen das Errichten „des Tempels“ seien. Welche Gruppen sind das?
Kommt Jesus in der Tora vor?
Warum werden in Deutschland sogenannte Nakba-Demonstrationen verboten?
Können alle Juden Hebräisch?
Ist Israel ein Apartheidstaat?
Wann kamen die Juden nach Deutschland?
Was ist ein Kibbuz?
Stimmt es, dass es im Judentum keine Hölle gibt?
Können Juden Weihnachten feiern?
Seit wann gibt es Juden in Deutschland?
Warum unterstützt die EU das Hamas-Gebiet finanziell?
Wie viele Wörter gibt es im Hebräischen?
Warum heißt es der „jüdische“ Staat Israel?
Ist es antisemitisch zu sagen, dass die Palästinenser für den Holocaust büßen, etwa durch die Gründung Israels?
Was ist der Chassidismus?
Wieso sind eigentlich so viele Juden Comedians?
Warum klingen viele jüdische Namen deutsch?
Gibt es arabische Staaten, die ein gutes Verhältnis zum Staat Israel haben?
Warum ist das Judentum keine missionierende Religion?
Wie viele Veganer gibt es in Israel?
Warum ist die Nutzung von Elektrizität am Schabbat ein Problem?
Wie viele Juden leben auf der Welt?
Warum tragen manche Jüdinnen eine Perücke?
Sind Zigaretten koscher?
Sind Muslime für den aktuellen Antisemitismus in Deutschland verantwortlich?
Was bedeuten die Schnüre an der Kleidung jüdischer Männer?
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden
Eine Initiative von ELNET

Die Fragemauer

Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

Schalömchen
Folge uns

Unsere Social Media Kanäle

Hütchen
Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.

Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.