EURE FRAGE

Warum heißt es der „jüdische“ Staat Israel?

FRAGEN TEILEN
UNSERE ANTWORT

Der Zusatz „jüdisch“ verdeutlicht, dass der Staat Israel als Zufluchtsort für alle Juden weltweit gegründet wurde und mit einer mehrheitlich jüdischen Bevölkerung weiterhin als Nationalstaat Bestand haben muss, um Juden effektiv schützen zu können.

Auch vor der offiziellen Staatsgründung Israels galt das Land aufgrund seiner historischen, religiösen und traditionellen Verbindungen zum Judentum als zentraler Sehnsuchtsort in der jüdisch-kollektiven Wahrnehmung. Mit dem Ausrufen der Unabhängigkeit am 14. Mai 1948 entstand somit nicht nur ein Zufluchtsort, der Juden aus aller Welt Schutz vor Antisemitismus und Diskriminierung bieten sollte. Darüber hinaus erhielten Juden auch die Möglichkeit zur nationalen Selbstbestimmung in einem eigenen Staat. Die Bezeichnung Israels als jüdischer Staat impliziert somit zwei mögliche Auffassungen: 

1. Israel als ein Staat, in dem Juden die demografische Mehrheit bilden und dadurch sowohl physisch als auch gesellschaftspolitisch vor antisemitischen Übergriffen und Ausgrenzung geschützt sind. 

2. Israel als Nationalstaat des jüdischen Volkes, dessen nationale Identität jüdisch ist. Der primär jüdische Charakter des Staates zeigt sich beispielsweise in der Festlegung der staatlichen Symbole sowie den nationalen Feier- und Gedenktagen.

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

Herz
Gibt es im israelischen Parlament nur Juden?
Zur Antwort
Ist Chanukka das jüdische Weihnachten?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Spielen Israelis auch die Reise nach Jerusalem?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden

Weitere Fragen gegen Hass

Wer war und wo wohnte Moses Mendelssohn?
Ist es wahr, dass in Israel Pornografie verboten ist, und wird dieses Verbot auch durchgesetzt?
Sind Juden die besseren Tierschützer (z.B. durch das Schächten)?
Wie könnte Gedenkkultur die Menschen mehr erreichen? 
Wurden palästinensische Flüchtlinge jemals entschädigt?
Was ist das größte Problem beim Thema Antisemitismus?
Warum heißt es der „jüdische“ Staat Israel?
Dürfen Juden am Schabbat tanzen?
Ist der aktuelle Antisemitismus in Deutschland importiert?
Was hat es mit dem Chanukka-Kerzenständer auf sich?
Wie heißt Jesus auf Hebräisch? Wie sieht das Wort aus?
Wer oder was definiert, wer ein Jude ist?
Gab oder gibt es Überlegungen, für die hebräische Sprache ein lateinisches Alphabet einzuführen (wie es für die Turksprachen schon vor längerer Zeit geschehen ist)?
Welche Erneuerungsbestrebungen und Erneuerungsbewegungen gibt es im jüdischen Glauben?
Kommt Jesus in der Tora vor?
Die koscheren Essenregeln werden von vielen Juden individuell angepasst - ist das richtig? Welches ist die am schwierigsten einzuhaltende Regel, z.B. in Deutschland?
Was ist die Kabbala?
Sind Muslime für den aktuellen Antisemitismus in Deutschland verantwortlich?
Ist das Lied "Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein" antisemitisch?
Warum ist das Judentum keine missionierende Religion?
Ist es antisemitisch zu sagen, dass die Palästinenser für den Holocaust büßen, etwa durch die Gründung Israels?
Kennt ihr einen guten (also nicht antisemitischen) Judenwitz?
Wie viel Antisemitismus geht in Deutschland von Muslimen aus?
Wie können jüdische Patienten kultursensibel behandelt werden?
Warum klingen viele jüdische Namen deutsch?
Gibt es in Israel auch christliche Kirchen?
Wie geht der jüdische Glaube mit Schuld/Sünde um? 
Ich habe gehört, dass einige jüdische Gruppen für und andere gegen das Errichten „des Tempels“ seien. Welche Gruppen sind das?
Seit wann gibt es Juden?
Ist Antisemitismus nicht zu gefährlich, als dass man ihm mit so unterkomplexen Antworten wie bei der Fragemauer begegnen sollte?
Was ist eine Challah?
Wie (lange) trauert man im jüdischen Glauben?
Warum gibt es keine Chanukka-Songs wie Last Christmas oder Jingle Bells?
Sind Tanach und Tora das gleiche? Wie unterscheiden sie sich von der Bibel und vom Koran?
Sind alle Juden Zionisten?
Gibt es in der israelischen Fußballnationalmannschaft auch muslimische oder christliche Sportler?
Ist es antisemitisch, wenn jüdische Israelis Israel verlassen und in Deutschland leben? Schließlich ist Israel doch die Zuflucht der Juden. Widersprechen diese Israelis dann nicht unserer deutschen Staatsräson?
Wie steht die jüdische Religion zur Transgeschlechtlichkeit?
Was ist Chuzpe und wo bekommt man das?
Welche Formen von Antisemitismus gibt es?
Warum gelten Frauen an bestimmten Tagen als „unrein“ und was dürfen sie in dieser Zeit nicht tun?
Wie steht das Judentum zu Schwangerschaftsabbrüchen?
Erlaubt das Judentum Sex in der Schwangerschaft?
Dürfen Juden am Schabbat Sex haben? Denn das wäre ja auch Arbeit.
Wie sieht eine traditionelle jüdische Hochzeit aus?
Wer ist Amalek?
Wieso sind eigentlich so viele Juden Comedians?
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden
Eine Initiative von ELNET

Die Fragemauer

Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

Schalömchen
Folge uns

Unsere Social Media Kanäle

Hütchen
Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.

Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.