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Sind Juden die besseren Tierschützer (z.B. durch das Schächten)?

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UNSERE ANTWORT

Das Judentum legt durch seine vielen Gebote zur angemessenen Tierhaltung und -schlachtung großen Wert auf den Tierschutz.

Im Judentum werden Tiere durch das Schächten getötet, wobei ein spezielles Messer für einen großen Schnitt der Halsunterseite verwendet wird. Durch das Verwenden einer makellosen Klinge und das anschließende Ausbluten der Tiere soll ein schneller und schmerzloser Tod gewährleistet werden. Die hohe Relevanz des Tierschutzes drückt sich nicht nur durch die spezielle Technik des Schächtens aus, sondern bestimmt auch, dass Tiere möglichst schonend gehalten werden sollen. Die jüdischen Gesetze legen hierbei besonderen Wert darauf, dass man das Muttertier nicht verscheuchen darf, bevor man dessen Eier dem Nest entnimmt und dass man das Muttertier und ihr Junges nicht am selben Tag zu schlachten hat. Ferner soll das Tierkind auch nicht vor seiner Mutter getötet werden, da die Tiere in solch einer Situation große Angst empfinden können. Es ist wichtig zu unterstreichen, dass die Massentierhaltung sowie die Massenschlachtung den jüdischen Gesetzen widersprechen. Demzufolge soll man stets nur die erforderliche Anzahl an Tieren für eine bestimmte Mahlzeit schlachten, um so das unnötige Schlachten von Tieren zu vermeiden.

Weiterführende Informationen: 

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Eine Initiative von ELNET

Die Fragemauer

Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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