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Hebräisch und Jiddisch sind verschiedene Sprachen, die beide eng mit jüdischem Leben verbunden sind.

Modernes Hebräisch (Ivrit) ist die Amtssprache Israels. Es wird heutzutage von mehr als neun Millionen Menschen weltweit gesprochen. Dies ist ein wahres Wunder, da Hebräisch für fast zwei Jahrtausende keine Alltags- und Verkehrssprache war. Es diente überwiegend religiösen Zwecken, wie beispielsweise dem Lesen des Alten Testaments im Original. Elieser Ben-Yehuda belebte Ende des 19. Jahrhundert Hebräisch wieder und legte so das Fundament für modernes Hebräisch als blühende Alltags- und Verkehrssprache.

Jiddisch bezeichnet die ursprüngliche Alltagssprache der Juden aus Mittel- und Osteuropa. Es ist mit der deutschen Sprache eng verwandt; weist aber auch viele romanische, slawische und hebräisch-aramäische Einflüsse auf. Nicht ausreichend in der deutschen Erinnerungskultur verankert ist, dass 85 Prozent der jüdischen Opfer der Shoah Jiddisch-Muttersprachler waren. Glücklicherweise ist die jiddische Sprache sehr resilient. Heute sprechen wieder zwischen 0,5 bis 1,5 Millionen Menschen weltweit jiddisch. Allen voran ultraorthodoxe Juden, die Jiddisch als Alltagssprache benutzen, erhalten und entwickeln es weiter. Seit einiger Zeit ist es zudem unter (säkularen) jungen Juden im Trend, Jiddisch zu lernen.

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Eine Initiative von ELNET

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Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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