EURE FRAGE

Wo kommt der Begriff Itzig her?

FRAGEN TEILEN
UNSERE ANTWORT

Itzig ist eine abgewandelte Form des jüdischen Namens Isaak und stellt auch eine veraltete, abwertend genutzte Bezeichnung für Jude dar. Der Begriff ist, antisemitisch konnotiert, vor allem im südbadischen und schwäbischen Raum noch immer verbreitet.

So sagen beispielsweise noch heute Kinder bei Faschingsumzügen wie der Schwäbisch-Alemannischen Fastnacht folgenden Spruch auf: „Giizig, gizzig, gizig, gizig isch der Itzig; un willsch Dü kei itzig si, döasch uns was ins Gigili ni!“ Auf Hochdeutsch bedeutet dies: „Geizig, geizig, geizig, geizig ist der Jude. Und willst Du kein Jude sein, gibst Du uns was in die Tüte rein.“ Durch den Reim ist der Spruch besonders einprägsam und durch den Dialekt sind antijüdische Stereotype, wie beispielsweise, dass alle Juden als Kollektiv geizig seien, nicht sofort erkennbar.

Dass Kinder diesen Fastnachtsspruch noch immer lernen, ist höchst besorgniserregend, und steht exemplarisch für die tiefe Verankerung antisemitischen Gedankenguts in der deutschen Kultur.

Weiterführende Informationen: 

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

Herz
Ist Chanukka das jüdische Weihnachten?
Zur Antwort
Gibt es im israelischen Parlament nur Juden?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Essen Juden auch Cheeseburger?
Zur Antwort
Zur Antwort
Wer, was oder wo ist Jom Kippur?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Tragen jüdische Babys eine Kippa?
Zur Antwort
Zur Antwort
Kann Sex koscher sein?
Zur Antwort
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden

Weitere Fragen gegen Hass

Können Juden Weihnachten feiern?
Warum werden in Deutschland sogenannte Nakba-Demonstrationen verboten?
Was ist das größte Problem beim Thema Antisemitismus?
Was ist der Unterschied zwischen Chassidim und Haredim?
Was kann ich antworten, wenn ein kleines Kind mich fragt: „Warum hassten die Nazis die Juden?“
Welche Bücher empfehlt Ihr, um Allgemeines zum Land Israel zu erfahren?
Gibt es arabische Staaten, die ein gutes Verhältnis zum Staat Israel haben?
Wieso gibt es nur so spärliche Informationen über die Geschichte Israels an deutschen Schulen, insbesondere die Kriege, die gegen Israel geführt wurden?
Warum tragen viele orthodoxe Juden viel zu kurze Hosen und weiße Socken dazu? Woher kommt diese Tradition?
Wurden palästinensische Flüchtlinge jemals entschädigt?
Ist Zuwanderung für den Antisemitismus in Österreich verantwortlich?
Steht in der Tora, dass Araber und Juden Brüder sind?
Wie sieht eine traditionelle jüdische Hochzeit aus?
Kann ich als Nichtjude ein Schmuckstück mit Davidstern zum Zeichen meiner Solidarität mit Israel tragen, oder empfinden Juden dies im Sinne kultureller Aneignung als unangemessen?
Leitet sich das Recht auf Menschenwürde aus der Thora ab?
Was ist ein Kibbuz?
Haben Juden die Pyramiden von Ägypten gebaut?
Welche Städte existierten in Israel schon vor 2.500 Jahren?
Stimmt es, dass man einen Rabbi nicht berühren darf und warum?
Gab es Juden in der DDR?
Ist Jüdischsein eine Religion oder eine Nationalität?
Sind alle jüdischen Männer beschnitten?
Was ist der Chassidismus?
Wie viele Wörter gibt es im Hebräischen?
Welche Erneuerungsbestrebungen und Erneuerungsbewegungen gibt es im jüdischen Glauben?
Wie alt ist die Klagemauer? Wie alt ist der Felsendom?
Wer war Henriette Julie Herz?
Kann man Jude und Christ sein?
Warum sitzen in der Synagoge Frauen und Männer getrennt?
Was sah der Beschluss der UN für die in Israel ansässige arabische Bevölkerung vor?
Wieso sehen manche Menschen den Begriff “Antisemitismus” kritisch?
Wie ist im Judentum die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod? Gibt es eine, mehrere oder versucht man diese bewusst nicht festzulegen?
Kann man in Israel Skifahren?
Wie steht das Judentum zu Homosexualität?
Nach der IHRA-Definition ist es antisemitisch, die Existenz des Staates Israel ein rassistisches Unterfangen zu nennen. Wie darf ich dann Ben-Gvir und Smotrich kritisieren, die eine rassistische Politik fordern?
Was berechtigt einen Menschen dazu, sich als Jude zu bezeichnen? Wie kann ich wissen, ob ich selbst Jude bin?
Wer hat die Sufganiyot erfunden?
Warum gelten Frauen an bestimmten Tagen als „unrein“ und was dürfen sie in dieser Zeit nicht tun?
Wie viele Juden leben in Deutschland? 
Hatte Berlin früher ein jüdisches Viertel?
Müssen Juden in Deutschland am Schabbat arbeiten?
Ist es antisemitisch, Israel für den Umgang mit den Palästinensern zu kritisieren?
Stellen Juden auch Weihnachtsbäume auf?
Dürfen geschiedene Juden erneut (religiös) heiraten?
Warum kam es auf der Documenta zu antisemitischen Vorfällen?
Was sagen die heiligen jüdischen Schriften zum Umgang mit Andersgläubigen?
Sind Tanach und Tora das gleiche? Wie unterscheiden sie sich von der Bibel und vom Koran?
Warum werden bereits Babys beschnitten?
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden
Eine Initiative von ELNET

Die Fragemauer

Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

Schalömchen
Folge uns

Unsere Social Media Kanäle

Hütchen
Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.

Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.