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Warum sitzen in der Synagoge Frauen und Männer getrennt?

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Die getrennte Sitzordnung von Frauen und Männern in manchen Synagogen ist eine Tradition, die auf die Thora zurückgeht und dazu dient, Ablenkungen während des Gottesdienstes zu vermeiden.

Nach den Regeln der Halacha ist das gemeinsame Gebet mit Minjan – also einer Gebetsgemeinschaft von mindestens zehn Männern – für Männer verpflichtend. Für Frauen hingegen ist das Gebet nicht in gleicher Weise vorgeschrieben, sondern optional.

In orthodoxen Gemeinden wird auf eine klare räumliche Trennung besonderen Wert gelegt und gilt als fester Bestandteil der Gebetstradition: Das Frauenabteil befindet sich häufig hinter einem Vorhang (Mechitza) oder auf einer Empore. In liberalen oder reformorientierten Gemeinden hingegen wird die Sitzordnung meist nicht mehr nach Geschlechtern getrennt. Männer und Frauen sitzen dort gemeinsam. In manchen progressiven Gemeinden existieren sogar drei Bereiche: je einer für Männer, einer für Frauen und ein gemischter Bereich. Solche Modelle sind jedoch in Deutschland eher selten.

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Eine Initiative von ELNET

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Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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