EURE FRAGE

Wie werden Juden beerdigt?

FRAGEN TEILEN
UNSERE ANTWORT

Nach dem jüdischen Religionsgesetz ist nur das Erdbegräbnis gestattet. Dennoch gibt es auch Juden, die auf eigenen Wunsch hin anders begraben werden.  

Nach dem Tod einer Person wird im Judentum traditionell eine Kerze angezündet und Totenwache gehalten. Zudem wird sich mit Ehrenamtlichen der jüdischen Gemeinde in Verbindung gesetzt (der „Chewra Kaddischa“), die den Verstorbenen waschen, ihm die Totenkleidung anlegen, und sich um die Beerdigung kümmern. Männliche Verstorbene werden dabei zusätzlich in den jüdischen Gebetsschal („Tallit“) mit gekappten Schaufäden („Zizit“) gehüllt und bekommen eine weiße Kippa. Idealerweise wird der Verstorbene innerhalb von 24 Stunden beerdigt – an Schabbat und Feiertagen finden allerdings keine Beerdigungen statt. Der Verstorbene wird gehüllt in das Leichentuch beigesetzt; bei Sargpflicht in einem möglichst einfachen Holzsarg. Vor der Beisetzung findet eine Trauerfeier statt. 

Feuerbestattungen sind nach dem jüdischen Religionsgesetz verboten. Hinzu kommt das Trauma der Shoah. Aus diesen Gründen stehen die meisten Juden Feuerbestattungen reserviert gegenüber. Der individuelle Wunsch nach einer anderen Bestattung als dem Erdbegräbnis wird dennoch respektiert.

Weiterführende Informationen: 

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

Herz
Zur Antwort
Sagen Juden auch Schalömchen?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Warum gibt es den modernen Staat Israel?
Zur Antwort
Spielen Israelis auch die Reise nach Jerusalem?
Zur Antwort
Ist Chanukka das jüdische Weihnachten?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
War schon mal ein Jude auf dem Mond?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden

Weitere Fragen gegen Hass

Warum wird das Jüdischsein nur von der Mutter vererbt?
Warum gibt es noch keinen Staat Palästina?
Was kann ich antworten, wenn ein kleines Kind mich fragt: „Warum hassten die Nazis die Juden?“
Gab es Juden in der DDR?
Hat Gott im Judentum einen Namen?
Wie viele verschiedene jüdische religiöse Strömungen gibt es auf der Welt?
Kann man Ivrit lernen?
Warum betonen viele jüdische Menschen, dass sie Juden sind? Ich sage zu anderen Personen nicht, dass ich Christ bin.
Nach der IHRA-Definition ist es antisemitisch, die Existenz des Staates Israel ein rassistisches Unterfangen zu nennen. Wie darf ich dann Ben-Gvir und Smotrich kritisieren, die eine rassistische Politik fordern?
Stimmt es, dass man einen Rabbi nicht berühren darf und warum?
Was ist die Kabbala?
Wie viel Antisemitismus geht in Deutschland von Muslimen aus?
Welche Schriften sind im Judentum heilig und warum?
Stellen Juden auch Weihnachtsbäume auf?
Wie viele Wörter gibt es im Hebräischen?
Wie heißt Jesus auf Hebräisch? Wie sieht das Wort aus?
Leben Juden in Deutschland abgegrenzt?
Wie sieht eine traditionelle jüdische Hochzeit aus?
Ist der Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft nachweislich weniger geworden, seitdem es etliche Beauftragte dafür gibt?
Dürfen geschiedene Juden erneut (religiös) heiraten?
Erlaubt das Judentum Sex in der Schwangerschaft?
Wo mussten die Palästinenser, die vor 1948 im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina lebten, hin?
Sind alle Juden Zionisten?
Können alle Juden Hebräisch?
Was sind Stolpersteine?
Was berechtigt einen Menschen dazu, sich als Jude zu bezeichnen? Wie kann ich wissen, ob ich selbst Jude bin?
Wie kommt es, dass es afrikanische, afroamerikanische, indische und chinesische Juden gibt? Sind das auch alles Nachfahren der Israeliten, die vor 2000 Jahren von den Römern aus dem Land Israel vertrieben worden sind?
Warum wird der Zentralrat der Juden als zentrale jüdische Stimme in Deutschland erachtet, obwohl er nicht einmal die Hälfte der Jüdinnen und Juden in Deutschland vertritt?
Was ist Chuzpe und wo bekommt man das?
Was bedeuten die Schnüre an der Kleidung jüdischer Männer?
Spielt die Mädchenbeschneidung im Judentum (irgendwo auf der Welt) eine Rolle?
Warum werden bereits Babys beschnitten?
Ist Antisemitismus nicht zu gefährlich, als dass man ihm mit so unterkomplexen Antworten wie bei der Fragemauer begegnen sollte?
Darf ein Rabbi am Samstag ins Fußballstadion?
Darf eine praktizierende Jüdin einen Muslim heiraten?
Wer war Henriette Julie Herz?
Begeht Israel einen Genozid an den Palästinensern?
Warum unterstützt die EU das Hamas-Gebiet finanziell?
Gab oder gibt es Überlegungen, für die hebräische Sprache ein lateinisches Alphabet einzuführen (wie es für die Turksprachen schon vor längerer Zeit geschehen ist)?
Was ist das größte Problem beim Thema Antisemitismus?
Darf man als Nichtjude über jüdischen Humor lachen?
Wie viele Israelis gibt es?
Ist es antisemitisch zu sagen, dass die Palästinenser für den Holocaust büßen, etwa durch die Gründung Israels?
Sind Juden ein Volk oder eine Religionsgemeinschaft?
Wie viele Juden leben in Deutschland? 
Wer war und wo wohnte Moses Mendelssohn?
Essen Juden Schnitzel?
Wie stehen Juden dem Thema künstliche Befruchtung gegenüber?
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden
Eine Initiative von ELNET

Die Fragemauer

Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

Schalömchen
Folge uns

Unsere Social Media Kanäle

Hütchen
Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.

Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.