EURE FRAGE

Warum werden bereits Babys beschnitten?

FRAGEN TEILEN
UNSERE ANTWORT

Die Beschneidung jüdischer neugeborener Jungen geht auf ein Gebot in der Tora zurück. Sie hat innerhalb vieler jüdischer Familien eine identitätsstiftende Funktion. 

Die Beschneidung bei jüdischen neugeborenen Jungen findet gemäß der Tradition am achten Tag nach der Geburt statt. Das Gebot hat seine Wurzeln in der Tora: „Dies ist mein Bund, den ihr hüten sollt zwischen mir und euch und deinem Samen nach dir: beschnitten soll euch jeder Männliche werden“ (Gen. 17, 10).

Die Beschneidung, auch bekannt als Brit Mila, ist innerhalb vieler jüdischer Familien von großer Bedeutung, da sie den Eintritt des Jungen in die jüdische Gemeinschaft markiert und den Bund zwischen Gott und Abraham und somit auch den Bund zwischen Gott und den Juden symbolisiert. 

Das Gebot der Beschneidung ist für alle Juden verbindlich und wird auch von den meisten nichtorthodoxen Juden befolgt. Die Brit Mila wird dabei von einem speziell ausgebildeten Beschneider, einem Mohel, unter streng sterilen Bedingungen durchgeführt. Bei der Beschneidung erhält der neugeborene Junge seinen jüdischen Namen. Vor allem in den USA und Israel ist die Tradition sehr verbreitet. 

Weiterführende Informationen: 

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

Herz
Spielen Israelis auch die Reise nach Jerusalem?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Tragen jüdische Babys eine Kippa?
Zur Antwort
Zur Antwort
Essen Juden auch Cheeseburger?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Kann Sex koscher sein?
Zur Antwort
Zur Antwort
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden

Weitere Fragen gegen Hass

Wer oder was definiert, wer ein Jude ist?
Darf man als Nichtjude über jüdischen Humor lachen?
Warum kam es auf der Documenta zu antisemitischen Vorfällen?
Kann man als Deutscher nach Israel einwandern?
Wie viele Juden leben in Deutschland? 
Was ist Chuzpe und wo bekommt man das?
Spielt die Mädchenbeschneidung im Judentum (irgendwo auf der Welt) eine Rolle?
Ist der aktuelle Antisemitismus in Deutschland importiert?
Wieso ist Israel beim Eurovision Song Contest dabei?
Gab oder gibt es Überlegungen, für die hebräische Sprache ein lateinisches Alphabet einzuführen (wie es für die Turksprachen schon vor längerer Zeit geschehen ist)?
Hatte Berlin früher ein jüdisches Viertel?
Wie viele verschiedene jüdische religiöse Strömungen gibt es auf der Welt?
Ist das Lied "Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein" antisemitisch?
Was ist ein Kibbuz?
Essen Juden Schnitzel?
Kann man Ivrit lernen?
Welchen Israel-Reiseführer können Sie empfehlen?
Ist es antisemitisch, Israel für den Umgang mit den Palästinensern zu kritisieren?
Wie antisemitisch ist die Klimabewegung?
Nach der IHRA-Definition ist es antisemitisch, die Existenz des Staates Israel ein rassistisches Unterfangen zu nennen. Wie darf ich dann Ben-Gvir und Smotrich kritisieren, die eine rassistische Politik fordern?
Warum werden bereits Babys beschnitten?
Warum wissen Christen so wenig über das Judentum, obwohl das Alte Testament auch Teil ihrer Religion ist?
Warum gibt es keine Chanukka-Songs wie Last Christmas oder Jingle Bells?
Ist der Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft nachweislich weniger geworden, seitdem es etliche Beauftragte dafür gibt?
Dürfen jüdische Grabstätten/Friedhöfe aufgelöst werden?
Sind Tanach und Tora das gleiche? Wie unterscheiden sie sich von der Bibel und vom Koran?
Wie hält die Kippa auf dem Kopf?
Wie (lange) trauert man im jüdischen Glauben?
Kann man jüdisch und kurdisch sein?
Seit wann gibt es Juden in Deutschland?
Dürfen Juden beim Fasten Fußball spielen?
Wie oft spricht man in jüdischen Familien heute noch über die Shoah?
Wie stehen Juden dem Thema künstliche Befruchtung gegenüber?
Wie viele Wörter gibt es im Hebräischen?
Ist es antisemitisch, wenn jüdische Israelis Israel verlassen und in Deutschland leben? Schließlich ist Israel doch die Zuflucht der Juden. Widersprechen diese Israelis dann nicht unserer deutschen Staatsräson?
Sind alle Juden reich?
Warum werden in Deutschland sogenannte Nakba-Demonstrationen verboten?
Identifizieren sich Juden als BIPoC?
Kann man aus dem Judentum austreten? 
Dürfen geschiedene Juden erneut (religiös) heiraten?
Begeht Israel einen Genozid an den Palästinensern?
Betrifft Antisemitismus nicht auch andere „Semiten“, wie Araber oder Aramäer?
Wer war Henriette Julie Herz?
Welche Bücher empfehlt Ihr, um Allgemeines zum Land Israel zu erfahren?
Warum wird der Zentralrat der Juden als zentrale jüdische Stimme in Deutschland erachtet, obwohl er nicht einmal die Hälfte der Jüdinnen und Juden in Deutschland vertritt?
Wie werden Juden beerdigt?
Welches Vorurteil darf ich haben, ohne gleich Judenhasser zu sein?
Was ist der Chassidismus?
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden
Eine Initiative von ELNET

Die Fragemauer

Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

Schalömchen
Folge uns

Unsere Social Media Kanäle

Hütchen
Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.

Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.