EURE FRAGE

Können Juden Weihnachten feiern?

FRAGEN TEILEN
UNSERE ANTWORT

Zum jüdischen Glauben und der traditionellen jüdischen Praxis gehört Weihnachten nicht. Aber natürlich können Juden Weihnachten feiern, genauso wie nichtjüdische Menschen Chanukka feiern können.

Dafür gibt es oft unterschiedliche Gründe. Weihnachten ist in vielen Ländern, in denen Juden leben, ein wichtiger Teil der Kultur und des gesellschaftlichen Lebens. So nehmen einige Juden an den Weihnachtsfeierlichkeiten teil, um Zeit mit ihren nichtjüdischen Freunden und Familienmitgliedern zu verbringen. In gemischten Familien, in denen ein Partner jüdisch und der andere christlich ist, kann es auch vorkommen, dass sowohl Weihnachten als auch jüdische Feiertage gefeiert werden, um beiden Religionen gerecht zu werden. 

An vielen Orten wird heutzutage auch „Weihnukka“ gefeiert. Denn auch wenn Weihnachten und Chanukka nicht denselben religiösen und historischen Hintergrund haben, fallen die Feiertage oft zeitlich zusammen. Bei einer Weihnukka-Feier können so Menschen mit unterschiedlichem religiösen Hintergrund zusammen Zeit verbringen und auch in einen interreligiösen Dialog treten.

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

Herz
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Ist Mazze ein jüdischer Jungenname?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Gibt es die Toka auch als Taschenbuch?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden

Weitere Fragen gegen Hass

Warum tragen manche Jüdinnen eine Perücke?
Seit wann gibt es Juden in Deutschland?
Wie viel Antisemitismus geht in Deutschland von Muslimen aus?
Wer oder was definiert, wer ein Jude ist?
Gab oder gibt es Überlegungen, für die hebräische Sprache ein lateinisches Alphabet einzuführen (wie es für die Turksprachen schon vor längerer Zeit geschehen ist)?
Warum werden bereits Babys beschnitten?
Wie heißt Jesus auf Hebräisch? Wie sieht das Wort aus?
Ist das Lied "Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein" antisemitisch?
Ist es antisemitisch, wenn jüdische Israelis Israel verlassen und in Deutschland leben? Schließlich ist Israel doch die Zuflucht der Juden. Widersprechen diese Israelis dann nicht unserer deutschen Staatsräson?
Gibt es in der israelischen Fußballnationalmannschaft auch muslimische oder christliche Sportler?
Gibt es auch in Deutschland ein ultraorthodoxes Judentum? Wenn ja, in welcher Ausprägung?
Warum unterstützt die EU das Hamas-Gebiet finanziell?
Hat Gott im Judentum einen Namen?
Wie steht die jüdische Religion zur Transgeschlechtlichkeit?
Weshalb ist ein Davidstern auf der Flagge Israels?
Wann kamen die Juden nach Deutschland?
Wie viele Israelis gibt es?
Warum tragen große deutsche Konzerne immer noch keine Verantwortung für Verbrechen an Juden im Zweiten Weltkrieg?
Kann ich als Nichtjude ein Schmuckstück mit Davidstern zum Zeichen meiner Solidarität mit Israel tragen, oder empfinden Juden dies im Sinne kultureller Aneignung als unangemessen?
Wer ist Amalek?
Ist es überhaupt möglich, sich mit der derzeitigen israelischen Regierung über Antisemitismus zu unterhalten?
Was ist die Hauptstadt von Israel?
Warum wird der Zentralrat der Juden als zentrale jüdische Stimme in Deutschland erachtet, obwohl er nicht einmal die Hälfte der Jüdinnen und Juden in Deutschland vertritt?
Was ist die Bar Mitzwa?
Wie reagiere ich auf einen antisemitischen Witz in der Öffentlichkeit, z.B. in einer Kneipe?
Warum kam es auf der Documenta zu antisemitischen Vorfällen?
Wie hält die Kippa auf dem Kopf?
Sind Muslime für den aktuellen Antisemitismus in Deutschland verantwortlich?
Wie viele verschiedene jüdische religiöse Strömungen gibt es auf der Welt?
Ist Antisemitismus nicht zu gefährlich, als dass man ihm mit so unterkomplexen Antworten wie bei der Fragemauer begegnen sollte?
Warum gelten Frauen an bestimmten Tagen als „unrein“ und was dürfen sie in dieser Zeit nicht tun?
Wie stehen Juden dem Thema künstliche Befruchtung gegenüber?
Woher kommt der Vorwurf, dass Juden Kindermörder seien?
Müssen Juden in Deutschland am Schabbat arbeiten?
Darf man als Nichtjude über jüdischen Humor lachen?
Ist es antisemitisch, Israel für den Umgang mit den Palästinensern zu kritisieren?
Was sagen die heiligen jüdischen Schriften zum Umgang mit Andersgläubigen?
Seit wann gibt es Juden?
Wie genau geschah die Gründung des Staates Israel?
Gibt es unterschiedliche Arten (z.B. coole und uncoole), die Gebetsriemen anzulegen?
Kann man Ivrit lernen?
Wie könnte Gedenkkultur die Menschen mehr erreichen? 
Warum ist das Judentum keine missionierende Religion?
Wo beten Juden, wenn sie keine Synagoge haben?
Wie steht das Judentum zu Homosexualität?
Betrifft Antisemitismus nicht auch andere „Semiten“, wie Araber oder Aramäer?
Welche Städte existierten in Israel schon vor 2.500 Jahren?
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden
Eine Initiative von ELNET

Die Fragemauer

Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

Schalömchen
Folge uns

Unsere Social Media Kanäle

Hütchen
Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.

Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.