EURE FRAGE

Gibt es unterschiedliche Arten (z.B. coole und uncoole), die Gebetsriemen anzulegen?

FRAGEN TEILEN
UNSERE ANTWORT

Beim Anlegen der Tefillin, der jüdischen Gebetsriemen, kann es je nach Qualität, religiöser Strömung und kultureller Tradition minimale Unterschiede geben. 

Tefillin sind zwei schwarze Lederkästchen (Gebetskapsel), die Pergamentstreifen mit Toraversen beinhalten. Diese bindet man sich mit schwarzen Lederriemen um den Arm und an den Kopf. Man legt Tefillin nur wochentags beim Morgengebet an. Am Shabbat und an anderen Feiertagen fällt dieses Morgenritual aus. Zuerst legt man das Kästchen für den Arm an und wickelt sich den dazugehörigen Riemen am Arm entlang runter bis zur Handfläche. Danach folgt die Gebetskapsel für den Kopf, die mittig oberhalb der Stirn platziert wird. Sitzen beide Gebetskapseln fest an Arm und Kopf, sagt man das „Schma Israel“ auf – eines der wichtigsten Gebete im Judentum. Tefillin können sich in der Größe und Qualität der Lederkästchen unterscheiden. Außerdem gibt es drei unterschiedliche Bräuche, wie man Tefillin anlegt. Diese richten sich danach, ob man grundsätzlich aschkenasische, sefardische oder Traditionen nach dem Ritus von Chabad befolgt. 

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

Herz
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Ist Chanukka das jüdische Weihnachten?
Zur Antwort
Spielen Israelis auch die Reise nach Jerusalem?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Sind alle Juden Israelis? Sind alle Israelis Juden?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Tragen jüdische Babys eine Kippa?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden

Weitere Fragen gegen Hass

Stimmt es, dass es im Judentum keine Hölle gibt?
Ist es antisemitisch zu sagen, dass die Palästinenser für den Holocaust büßen, etwa durch die Gründung Israels?
Wo mussten die Palästinenser, die vor 1948 im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina lebten, hin?
Warum tragen viele orthodoxe Juden viel zu kurze Hosen und weiße Socken dazu? Woher kommt diese Tradition?
Sind Juden ein Volk oder eine Religionsgemeinschaft?
Wie kommt es, dass es afrikanische, afroamerikanische, indische und chinesische Juden gibt? Sind das auch alles Nachfahren der Israeliten, die vor 2000 Jahren von den Römern aus dem Land Israel vertrieben worden sind?
Wie viele Israelis gibt es?
Warum nehmen die Christen vor dem Gebet den Hut ab während Juden die Kippa aufsetzen bzw. aufbehalten?
Wie (lange) trauert man im jüdischen Glauben?
Gibt es eine Zwei-Staaten-Lösung, um den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern zu beenden?
Gab oder gibt es Überlegungen, für die hebräische Sprache ein lateinisches Alphabet einzuführen (wie es für die Turksprachen schon vor längerer Zeit geschehen ist)?
Warum tragen Juden eine Kippa?
Darf eine praktizierende Jüdin einen Muslim heiraten?
Sind alle jüdischen Männer beschnitten?
Warum werden in Deutschland sogenannte Nakba-Demonstrationen verboten?
Wieso leben so viele Israelis in Berlin?
Feiert man in Israel Silvester?
Wieso sind eigentlich so viele Juden Comedians?
Was ist Schawuot?
Gibt es arabische Staaten, die ein gutes Verhältnis zum Staat Israel haben?
Gibt es in Israel auch christliche Kirchen?
Ist Jüdischsein eine Religion oder eine Nationalität?
Begeht Israel einen Genozid an den Palästinensern?
Seit wann gibt es Juden in Deutschland?
Ist der Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft nachweislich weniger geworden, seitdem es etliche Beauftragte dafür gibt?
Gibt es im Judentum eine Fastenzeit?
Muss man als jüdische Person einmal im Leben in Jerusalem gewesen sein?
Wo kommt der Begriff Itzig her?
Seit wann gibt es Juden?
Warum betonen viele jüdische Menschen, dass sie Juden sind? Ich sage zu anderen Personen nicht, dass ich Christ bin.
Dürfen jüdische Grabstätten/Friedhöfe aufgelöst werden?
Ist es wahr, dass in Israel Pornografie verboten ist, und wird dieses Verbot auch durchgesetzt?
Gibt es jüdisches Fast Food?
Hatte Berlin früher ein jüdisches Viertel?
Ist Antisemitismus rein aus religiösen Differenzen entstanden?
Ich habe gehört, dass einige jüdische Gruppen für und andere gegen das Errichten „des Tempels“ seien. Welche Gruppen sind das?
Hat der christliche Glaube jüdische Wurzeln?
Sind Muslime für den aktuellen Antisemitismus in Deutschland verantwortlich?
Was ist die Hauptstadt von Israel?
Sind Tanach und Tora das gleiche? Wie unterscheiden sie sich von der Bibel und vom Koran?
Darf man als Nichtjude über jüdischen Humor lachen?
Was ist eine Sukka?
Was kann ich antworten, wenn ein kleines Kind mich fragt: „Warum hassten die Nazis die Juden?“
Was sah der Beschluss der UN für die in Israel ansässige arabische Bevölkerung vor?
Kann man in Israel Skifahren?
Kann man jüdisch und kurdisch sein?
Wer war David Ben-Gurion?
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden
Eine Initiative von ELNET

Die Fragemauer

Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

Schalömchen
Folge uns

Unsere Social Media Kanäle

Hütchen
Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.

Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.