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Dürfen jüdische Grabstätten/Friedhöfe aufgelöst werden?

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Nein. Viele jüdische Strömungen glauben an eine Auferstehung der Toten. Aus diesem Grund sind jüdische Grabstätten und Friedhöfe heilig und dürfen grundsätzlich nicht aufgelöst werden.

Friedhöfe werden im Judentum nicht als Ort des Todes, sondern im Gegenteil, als Ort der Ewigkeit („Beit Haolam“) oder auch als Ort des ewigen Lebens („Beit Hachajim“) bezeichnet. In jüdischer Vorstellung ruhen die Toten in aller Ewigkeit bis zum Tag des Jüngsten Gerichts, an dem sie zu neuem Leben auferstehen. Die Idee der Wiederbelebung der Toten durch Gott ist ein zentrales Narrativ im Judentum und wird im wichtigsten liturgischen Gebet, der „Amida“ oder „Achtzehnbitten-Gebet“, dreimal täglich gesprochen. Die Vorstellung der Wiederauferstehung der Toten ist inhaltlich mit dem Kommen des Messias und dem Anbrechen einer neuen Zeit verknüpft. 

Weiterführende Informationen: 

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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