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Sind alle Juden Israelis? Sind alle Israelis Juden?
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UNSERE ANTWORT

Nein, etwa die Hälfte aller Juden weltweit lebt in Israel. Ein Viertel aller Israelis ist nicht jüdisch.

Nicht alle Juden leben heutzutage in Israel, sondern oftmals seit vielen Generationen auf allen bewohnten Kontinenten. Dabei wird häufig der Begriff Diaspora verwendet, um auf die Vertreibung von Juden aus Jerusalem im Zuge der römischen Besatzung und die daraus resultierende Verstreuung auf der ganzen Welt seit mehr als 2.500 Jahren hinzuweisen. 

Vor dem Nationalsozialismus und dem damit verbundenen Holocaust gab es überall in Europa große jüdische Gemeinden, von denen heute nur noch wenige erhalten sind. Juden, denen im Nationalsozialismus die Flucht gelang, mussten nach Orten suchen, an denen sie in Frieden und Sicherheit leben konnten. So entwickelten sich im 20. Jahrhundert unter anderem große jüdische Gemeinden in den USA und Argentinien.

Nach 1948 suchten viele Juden im neu gegründeten Staat Israel eine sichere Heimat. So ist Israel heutzutage das einzige Land der Welt, indem Juden die Mehrheit der Gesamtbevölkerung bilden. Die anderen Religionen und Ethnizitäten machen in Israel etwa 25 Prozent der Gesamtbevölkerung aus (18,1 Prozent Muslime, 1,9 Prozent Christen, 1,6 Prozent Drusen sowie 4,8 Prozent Sonstige).

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Eine Initiative von ELNET

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Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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