EURE FRAGE

Warum werden in Deutschland sogenannte Nakba-Demonstrationen verboten?

FRAGEN TEILEN
UNSERE ANTWORT

Ein generelles Verbot für sogenannte Nakba-Demonstrationen gibt es nicht. Dies würde den Grundrechten auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit widersprechen. Jedoch stehen Veranstaltungen mit pro-palästinensischem Bezug oftmals unter genauer Beobachtung. 

Jedes Jahr am 15. Mai gedenken Palästinenser aus aller Welt der sogenannten Nakba (arabisch für Katastrophe). Dieser Tag markiert im kollektiven Gedächtnis der Palästinenser die Flucht- und Vertreibungsbewegungen, die im Zuge des israelischen Unabhängigkeitskrieges 1948 erfolgten und in deren Rahmen ca. 700.000 Palästinenser ihre Heimat verloren. 

In der Vergangenheit kam es bei entsprechenden Kundgebungen insbesondere in Berlin zu antisemitischen Vorfällen, terrorverherrlichenden Parolen sowie körperlichen Übergriffen. So waren bei einer Demonstration im Jahr 2021 zum Beispiel Rufe wie „Bombardiert Tel Aviv“ zu hören. In einem Beschluss aus dem Jahr 2022 begründete die Polizei ihr Verbot damit, dass, basierend auf Vorfällen aus vergangenen Protesten, die erwarteten Demonstrationen zum Nakba-Tag durch volksverhetzende Ausrufe und Anstiftung zur Gewalt eine unmittelbare Gefahr darstellten. Zusätzlich dazu sollen einige Demonstranten und beteiligte Gruppen Verbindungen zu den in Deutschland verbotenen Organisationen „Volksfront für die Befreiung Palästinas“ (PFLP) und zur Hamas haben.

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

Herz
Kann man jüdisch & arabisch sein?
Zur Antwort
Sagen Juden auch Schalömchen?
Zur Antwort
Zur Antwort
Warum gibt es den modernen Staat Israel?
Zur Antwort
Zur Antwort
Essen Juden auch Cheeseburger?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Wer, was oder wo ist Jom Kippur?
Zur Antwort
Zur Antwort
Spielen Israelis auch die Reise nach Jerusalem?
Zur Antwort
War schon mal ein Jude auf dem Mond?
Zur Antwort
Kann Sex koscher sein?
Zur Antwort
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden

Weitere Fragen gegen Hass

Gibt es eine Zwei-Staaten-Lösung, um den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern zu beenden?
Wo beten Juden, wenn sie keine Synagoge haben?
Wann etwa haben Juden angefangen, zum Teil weltlich bzw. weniger religiös zu leben?
Was hat es mit dem Chanukka-Kerzenständer auf sich?
Wurden palästinensische Flüchtlinge jemals entschädigt?
Sind Tanach und Tora das gleiche? Wie unterscheiden sie sich von der Bibel und vom Koran?
Woher kommt der Vorwurf, dass Juden Kindermörder seien?
Kann man Ivrit lernen?
Wie steht die jüdische Religion zur Transgeschlechtlichkeit?
Welchen Israel-Reiseführer können Sie empfehlen?
Gab es Juden in der DDR?
Gibt es eine vegane Alternative zum Schofar? 
Gibt es im Judentum eine Fastenzeit?
Dürfen jüdische Grabstätten/Friedhöfe aufgelöst werden?
Warum betonen viele jüdische Menschen, dass sie Juden sind? Ich sage zu anderen Personen nicht, dass ich Christ bin.
Ist das Lied "Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein" antisemitisch?
Wer war David Ben-Gurion?
Gibt es Schabbat-Kleidung?
Erlaubt das Judentum Sex in der Schwangerschaft?
Wie viele verschiedene jüdische religiöse Strömungen gibt es auf der Welt?
Warum sitzen in der Synagoge Frauen und Männer getrennt?
Warum kann man pro-palästinensische Demos nicht rechtssicher verbieten?
Kommt Jesus in der Tora vor?
Wie steht das Judentum zu Homosexualität?
Steht in der Tora, dass Araber und Juden Brüder sind?
Wie hält die Kippa auf dem Kopf?
Wie stehen Juden dem Thema künstliche Befruchtung gegenüber?
Gibt es jüdisches Fast Food?
Wieso wollen Juden nicht, dass man zum Judentum konvertiert?
Kann man in Israel standesamtlich heiraten?
Seit wann gibt es Juden in Deutschland?
Warum heißt es der „jüdische“ Staat Israel?
Warum tragen viele orthodoxe Juden viel zu kurze Hosen und weiße Socken dazu? Woher kommt diese Tradition?
Dürfen Juden am Schabbat tanzen?
Wer oder was definiert, wer ein Jude ist?
Dürfen geschiedene Juden erneut (religiös) heiraten?
Sind Muslime für den aktuellen Antisemitismus in Deutschland verantwortlich?
Wer oder was ist eigentlich ein Dreidel?
Kennt der Staat Israel den Straftatbestand der Blasphemie (Gotteslästerung)?
Wieso ist Israel beim Eurovision Song Contest dabei?
Wieso sind eigentlich so viele Juden Comedians?
Gibt es in Israel auch christliche Kirchen?
Wie viele der 1.147 judenfeindlichen Vorfälle in Österreich im Jahr 2023 haben arabischen Hintergrund?
Warum ist Schabbat am Samstag?
Spielt die Mädchenbeschneidung im Judentum (irgendwo auf der Welt) eine Rolle?
Welche Erneuerungsbestrebungen und Erneuerungsbewegungen gibt es im jüdischen Glauben?
Wieso geben ultraorthodoxe jüdische Männer Frauen nicht die Hand?
Wie viel Antisemitismus geht in Deutschland von Muslimen aus?
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden
Eine Initiative von ELNET

Die Fragemauer

Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

Schalömchen
Folge uns

Unsere Social Media Kanäle

Hütchen
Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.

Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.