Die Sukka ist eine Laubhütte, die anlässlich des Feiertags Sukkot errichtet wird.
Sukkot ist ein jüdisches Fest, das sieben Tage andauert und direkt nach Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, gefeiert wird. Es wird auch das Laubhüttenfest genannt und erinnert an die Zeit, als die Israeliten in Hütten oder Laubhütten lebten, während sie in der Wüste wanderten. Sukkot ist eine Zeit der Freude, des Gebets und des Zusammenseins, in der traditionelle Zeremonien durchgeführt werden, darunter das Essen und Schlafen in einer Sukka (Laubhütte), um Gottes Schutz und Versorgung zu ehren. In der Tora weist Gott sein Volk an: „Sieben Tage sollt ihr in Laubhütten wohnen, […] damit künftige Generationen erfahren, dass ich die Kinder Israels habe in Hütten wohnen lassen, als ich sie aus Ägypten herausführte.“
Die Sukka besteht traditionell aus einem Dach aus Pflanzenmaterial wie Schilf oder Palmzweigen, das lose genug ist, um den Sternenhimmel durchschimmern zu lassen. Innerhalb der Sukka finden Festmahlzeiten statt und es ist üblich, dass Gläubige darin essen, schlafen und Gebete sprechen, um die göttliche Vorsehung und den Schutz Gottes zu ehren, der die Israeliten in der Wüste versorgt haben soll. Sukkot ist auch ein Erntedankfest, das nach der Ernte gefeiert wird. Die Sukka dient als Ort der Freude und des Dankes für die Ernte und die Gaben Gottes.
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