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Ja, Frauen können Rabbinerin werden.

Weltweit ist ein Viertel der Rabbinerämter in liberalen Gemeinschaften weiblich besetzt. Auch in Deutschland gibt es mehrere Rabbinerinnen. Seit Juli 2023 steht Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck als erste Frau an der Spitze des liberalen Judentums in Deutschland. Die erste Rabbinerin weltweit wurde 1935 die Berlinerin Regina Jonas. Sie wurde 1944 in Auschwitz ermordet.

Das Rollenbild der Frau hat sich in den letzten Jahrhunderten stark verändert. Dabei gibt es Unterschiede zwischen den liberalen und orthodoxen Auslegungen des Judentums. Im liberalen Judentum gelten Frauen als absolut gleichberechtigt. Damit können sie zur Tora-Lesung aufgerufen werden, zählen zum Gebetsquorum, der Minjan (eine für ein öffentliches Gebet notwendigen Mindestanzahl von zehn Betenden) und können auch Rabbinerinnen werden. 

Im orthodoxen Judentum wird die Rolle der Frau häufig konservativer gesehen. Hier wird die Frau tendenziell nicht dem öffentlichen, sondern eher dem privaten Bereich zugeordnet. Dieses Verständnis sieht nicht vor, dass Frauen als Rabbinerinnen tätig werden. Auch das ändert sich jedoch an einigen Stellen und es gibt heute vereinzelt auch orthodoxe Rabbinerinnen.

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Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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