EURE FRAGE

Wie (lange) trauert man im jüdischen Glauben?

FRAGEN TEILEN
UNSERE ANTWORT

Im jüdischen Glauben gibt es genaue Trauervorschriften, die für die engsten Verwandten des Verstorbenen gelten. Diese Vorschriften unterteilen die Trauerzeit in mehrere Phasen mit ihren jeweils eigenen Regeln. Insgesamt kann die Trauerzeit bis zu einem Jahr umfassen.

Die erste Phase („Aninut“) beginnt, wenn der Trauernde vom Tod eines engen Verwandten erfährt und dauert bis zu dessen Beerdigung an. In dieser Zeit ist es die einzige Aufgabe des Trauernden für den Verstorbenen zu sorgen. Die zweite Phase („Schiwa“) bezieht sich auf die sieben Tagen nach der Beerdigung. Hier sitzen die engsten Angehörigen zum gemeinsamen Trauern zusammen und empfangen Gäste, die ihr Beileid bekunden. Die dritte Phase („Schloschim“) beschreibt die 30 Tage nach der Beerdigung. In dieser Zeit kehren die Trauernden in ihren Alltag zurück, dürfen aber zum Beispiel noch nicht an Feierlichkeiten wie Hochzeiten teilnehmen. Wenn der Verstorbene ein Elternteil war, gelten diese Einschränkungen für ein ganzes Jahr.

Weiterführende Informationen: 

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

Herz
Ist Chanukka das jüdische Weihnachten?
Zur Antwort
Zur Antwort
Ist Mazze ein jüdischer Jungenname?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Sind alle Juden Israelis? Sind alle Israelis Juden?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Kann Sex koscher sein?
Zur Antwort
Sind Juden die besseren Autofahrer:innen?
Zur Antwort
Spielen Israelis auch die Reise nach Jerusalem?
Zur Antwort
Zur Antwort
Ist der Bagel eine jüdische Erfindung?
Zur Antwort
Zur Antwort
Tragen jüdische Babys eine Kippa?
Zur Antwort
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden

Weitere Fragen gegen Hass

Was ist ein Kibbuz?
Welche Werte sind im Judentum zentral?
Wurden palästinensische Flüchtlinge jemals entschädigt?
Was sind Stolpersteine?
Warum ist das Judentum keine missionierende Religion?
Sind alle Juden reich?
Gibt es eine vegane Alternative zum Schofar? 
Warum lehnen die Palästinenser das Existenzrecht des Staates Israel ab?
Identifizieren sich Juden als BIPoC?
Warum heißt es der „jüdische“ Staat Israel?
Ist Antisemitismus rein aus religiösen Differenzen entstanden?
Warum betonen viele jüdische Menschen, dass sie Juden sind? Ich sage zu anderen Personen nicht, dass ich Christ bin.
Warum sitzen in der Synagoge Frauen und Männer getrennt?
Was hat es mit dem Chanukka-Kerzenständer auf sich?
Dürfen Juden am Schabbat Sex haben? Denn das wäre ja auch Arbeit.
Feiert man in Israel Silvester?
Warum tragen große deutsche Konzerne immer noch keine Verantwortung für Verbrechen an Juden im Zweiten Weltkrieg?
Sind alle Juden „weiß“?
Warum nehmen die Christen vor dem Gebet den Hut ab während Juden die Kippa aufsetzen bzw. aufbehalten?
Ist der Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft nachweislich weniger geworden, seitdem es etliche Beauftragte dafür gibt?
Muss man als jüdische Person einmal im Leben in Jerusalem gewesen sein?
Wieso sehen manche Menschen den Begriff “Antisemitismus” kritisch?
Ist es wahr, dass Theodor Herzl seinen Sohn nicht beschneiden ließ?
Welche Erneuerungsbestrebungen und Erneuerungsbewegungen gibt es im jüdischen Glauben?
Gab oder gibt es Überlegungen, für die hebräische Sprache ein lateinisches Alphabet einzuführen (wie es für die Turksprachen schon vor längerer Zeit geschehen ist)?
Warum wird der Zentralrat der Juden als zentrale jüdische Stimme in Deutschland erachtet, obwohl er nicht einmal die Hälfte der Jüdinnen und Juden in Deutschland vertritt?
Gibt es unterschiedliche Arten (z.B. coole und uncoole), die Gebetsriemen anzulegen?
Müssen Juden in Deutschland am Schabbat arbeiten?
Kann man Jude und Christ sein?
Wie stehen Juden dem Thema künstliche Befruchtung gegenüber?
Welche Bücher empfehlt Ihr, um Allgemeines zum Land Israel zu erfahren?
Warum liegen auf Grabsteinen jüdischer Menschen oft Steine?
Warum tragen viele orthodoxe Juden viel zu kurze Hosen und weiße Socken dazu? Woher kommt diese Tradition?
Ist Jüdischsein eine Religion oder eine Nationalität?
Gibt es auch in Deutschland ein ultraorthodoxes Judentum? Wenn ja, in welcher Ausprägung?
Wie alt ist die Klagemauer? Wie alt ist der Felsendom?
Ist Israel ein Apartheidstaat?
Kann man afrikanisch und jüdisch sein?
Woher kommt der Vorwurf, dass Juden Kindermörder seien?
Wie oft spricht man in jüdischen Familien heute noch über die Shoah?
Wie kommt es, dass es afrikanische, afroamerikanische, indische und chinesische Juden gibt? Sind das auch alles Nachfahren der Israeliten, die vor 2000 Jahren von den Römern aus dem Land Israel vertrieben worden sind?
Seit wann gibt es Juden?
Was bedeuten die Schnüre an der Kleidung jüdischer Männer?
Was ist der Chassidismus?
Wer war David Ben-Gurion?
Wieso hat Israel keine Verfassung?
Wie steht die jüdische Religion zur Transgeschlechtlichkeit?
Welche Schriften sind im Judentum heilig und warum?
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden
Eine Initiative von ELNET

Die Fragemauer

Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

Schalömchen
Folge uns

Unsere Social Media Kanäle

Hütchen
Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.

Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.