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Wie (lange) trauert man im jüdischen Glauben?

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Im jüdischen Glauben gibt es genaue Trauervorschriften, die für die engsten Verwandten des Verstorbenen gelten. Diese Vorschriften unterteilen die Trauerzeit in mehrere Phasen mit ihren jeweils eigenen Regeln. Insgesamt kann die Trauerzeit bis zu einem Jahr umfassen.

Die erste Phase („Aninut“) beginnt, wenn der Trauernde vom Tod eines engen Verwandten erfährt und dauert bis zu dessen Beerdigung an. In dieser Zeit ist es die einzige Aufgabe des Trauernden für den Verstorbenen zu sorgen. Die zweite Phase („Schiwa“) bezieht sich auf die sieben Tagen nach der Beerdigung. Hier sitzen die engsten Angehörigen zum gemeinsamen Trauern zusammen und empfangen Gäste, die ihr Beileid bekunden. Die dritte Phase („Schloschim“) beschreibt die 30 Tage nach der Beerdigung. In dieser Zeit kehren die Trauernden in ihren Alltag zurück, dürfen aber zum Beispiel noch nicht an Feierlichkeiten wie Hochzeiten teilnehmen. Wenn der Verstorbene ein Elternteil war, gelten diese Einschränkungen für ein ganzes Jahr.

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Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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