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Warum tragen manche Jüdinnen eine Perücke?

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Viele verheiratete orthodoxe Jüdinnen tragen eine Perücke, um das religiöse Gebot der Sittsamkeit einzuhalten. 

Das Tragen einer Perücke, auch „Scheitl” genannt, ist unter vielen jüdisch-orthodoxen Frauen üblich. Es hat einen religiösen Hintergrund, welcher auf die Tora und den Talmud zurückgeht. Dort wird unter anderem das Gebot der „Zniut” beschrieben, was übersetzt Sittsamkeit oder Bescheidenheit bedeutet. Das Gebot beschreibt, wie sich religiöse Juden in der Öffentlichkeit anziehen und verhalten sollten. Vor diesem Hintergrund verdecken viele religiöse Jüdinnen ab dem Tag der Hochzeit ihre Haare. Die Art der Kopfbedeckung kann dabei je nach Strömung variieren. So bedecken zum Beispiel einige orthodoxe Jüdinnen ihre Haare statt mit einer Perücke mit einer Mütze oder einem Kopftuch („Tichel“).

Weiterführende Informationen: 

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Eine Initiative von ELNET

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Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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