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Ja, es gibt Juden die Poker spielen. Grundsätzlich sind Glücksspiele im Judentum aber ein umstrittenes Thema. 

Tendenziell sind liberalere Strömungen offener gegenüber Glücksspiel als konservativere und orthodoxe Strömungen. Da das säkulare Judentum eher nicht an den jüdisch-religiösen Vorschriften festhält, ist es wahrscheinlicher, auf Pokerspieler aus dieser Gemeinschaft zu treffen.

Manche Rabbiner vertreten die Einstellung, dass ein Geldgewinn beim Glücksspiel wie ein Diebstahl sei, weil der Gewinner Geld erhält, dass ihm nicht gehört. Aus dem gleichen Grund sehen einige Rabbiner Wetten als verboten an und folgern, dass der Gewinner moralisch gesehen eigentlich ein Verlierer ist. Glücksspiel kann schließlich süchtig machen und ist finanziell riskant. Damit hat es keinen bleibenden Wert für die Gesellschaft. 

Laut anderen Rabbinern sind Glückspiele jedoch erlaubt. Es kommt also auf die genaue Auslegung durch die Gemeinde eines Juden an, ob sich ein Pokerspiel mit seiner Religion vereinbaren lässt.

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Eine Initiative von ELNET

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Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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