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Wie können jüdische Patienten kultursensibel behandelt werden?

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UNSERE ANTWORT

Indem sich über das Judentum informiert wird und entsprechende Anpassungen vorgenommen werden.

Auf infrastruktureller Ebene können in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern einige Maßnahmen getroffen werden. Dazu zählen die Verfügbarkeit koscheren Essens, das Bereitstellen eines Gebetsraums, sowie die Einstellung eines Fahrstuhls in den Schabbat-Modus am Freitag – er hält dann automatisch in jedem Stockwerk, sodass kein Knopf gedrückt werden muss. Dies würde streng ausgelegt gegen die Schabbat-Ruhe verstoßen. 

Auf zwischenmenschlicher Ebene ist es empfehlenswert, jüdische Patienten bei einem längeren Aufenthalt direkt zu fragen, ob, und wenn ja, welche Anpassungen gewünscht sind. So kann ein jüdischer Patient, genau wie ein nichtjüdischer Patient, beispielsweise bevorzugen, von medizinischem Personal des gleichen Geschlechts behandelt zu werden. Gerade bei älteren Menschen ist zudem darauf zu achten, Retraumatisierung vorzubeugen. So kann beispielsweise gestreifte Bettwäsche an die Häftlingskleidung in Konzentrationslagern erinnern.

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Eine Initiative von ELNET

Die Fragemauer

Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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