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Hat Gott im Judentum einen Namen?

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Gott hat im Judentum einen Namen, allerdings wird dieser nicht ausgesprochen. 

Der Name Gottes wird in der Tora 6828-mal erwähnt und auf hebräisch als Tetragramm יהוה geschrieben. Dies entspricht den lateinischen Konsonanten JHWH. Aufgrund der Heiligkeit des Gottesnamen, war es jedoch verpönt den Namen Gottes zu sprechen. Nur der Hohepriester des Jerusalemer Tempels wusste aus diesem Grund wie der Name Gottes ausgesprochen wird. Da jedoch die Vokale über die Jahrtausende nicht mitüberliefert wurden, ging das Wissen über die korrekte Aussprache verloren. 

Heute wird der Eigenname Gottes im Judentum in der mündlichen Aussprache oder im Gebet durch „HaSchem“ (der Name) „Elohim“ (Gott), „Adonai“ (Herr) oder „Schaddaj“ (Allmächtiger) ersetzt. Der Name „Jahwe“, der sich in einigen wissenschaftlichen Aufsätzen und Bibelübersetzungen etabliert hat, ist somit nur eine Rekonstruktion des Tetragramms. Juden verwenden diese Bezeichnung für Gott nicht. 

Weiterführende Informationen: 

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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