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Ja, Jude oder Jüdin sind keine per se antisemitischen Begriffe und können und sollen im Sprach- und Schriftgebrauch wertfrei genutzt werden. 

So führt zum Beispiel der Zentralrat der Juden in Deutschland, der größte Dachverband jüdischer Gemeinden und Landesverbände in Deutschland, die Begrifflichkeit selbst im Namen.

Zwar stimmt es, dass die Begriffe Jude oder Jüdin, unter anderem im Nationalsozialismus, antisemitisch gebraucht wurden und werden. Leider ist auch heute wieder „du Jude“ ein Schimpfwort auf deutschen Schulhöfen.

Die Duden-Empfehlung, aufgrund dieses Missbrauchs im Sprach- und Schriftgebrauch eine alternative Konstruktion wie „jüdischen Menschen“ zu nutzen, löste allerdings großen Protest innerhalb der jüdischen Community aus. Diese Empfehlung wurde daraufhin zurückgezogen.

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

Herz
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Warum gibt es den modernen Staat Israel?
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Ist Mazze ein jüdischer Jungenname?
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War schon mal ein Jude auf dem Mond?
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Gibt es im israelischen Parlament nur Juden?
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Weitere Fragen gegen Hass

Wie ist im Judentum die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod? Gibt es eine, mehrere oder versucht man diese bewusst nicht festzulegen?
Wer hat die Sufganiyot erfunden?
Ist Antisemitismus nicht zu gefährlich, als dass man ihm mit so unterkomplexen Antworten wie bei der Fragemauer begegnen sollte?
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Wo kommt der Begriff Itzig her?
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Gelten religiöse Bekleidungsvorschriften auch für jüdische Kinder?
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Gibt es in Israel auch christliche Kirchen?
Was ist der Unterschied zwischen Zionisten und Juden?
Sind Tanach und Tora das gleiche? Wie unterscheiden sie sich von der Bibel und vom Koran?
Wieso gibt es nur so spärliche Informationen über die Geschichte Israels an deutschen Schulen, insbesondere die Kriege, die gegen Israel geführt wurden?
Sind jüdische Speisegesetze heute noch sinnvoll?
Warum tragen viele orthodoxe Juden viel zu kurze Hosen und weiße Socken dazu? Woher kommt diese Tradition?
Wie genau geschah die Gründung des Staates Israel?
Was ist der Unterschied zwischen einem Chanukkaleuchter und einer Menora?
Was ist die Kabbala?
Stellen Juden auch Weihnachtsbäume auf?
Wie können jüdische Patienten kultursensibel behandelt werden?
Ist es antisemitisch, wenn jüdische Israelis Israel verlassen und in Deutschland leben? Schließlich ist Israel doch die Zuflucht der Juden. Widersprechen diese Israelis dann nicht unserer deutschen Staatsräson?
Was heißt "Schönen guten Tag" auf Hebräisch?
Wo mussten die Palästinenser, die vor 1948 im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina lebten, hin?
Warum werden in Deutschland sogenannte Nakba-Demonstrationen verboten?
Was ist ein Kibbuz?
Darf eine praktizierende Jüdin einen Muslim heiraten?
Sind alle Juden Zionisten?
Gibt es Schabbat-Kleidung?
Kann man jüdisch und kurdisch sein?
Wie viele Juden leben in Deutschland? 
Kann man in Israel standesamtlich heiraten?
Seit wann gibt es Juden in Deutschland?
Ist es antisemitisch, Israel für den Umgang mit den Palästinensern zu kritisieren?
Ist der Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft nachweislich weniger geworden, seitdem es etliche Beauftragte dafür gibt?
Welche Schriften sind im Judentum heilig und warum?
Gibt es arabische Staaten, die ein gutes Verhältnis zum Staat Israel haben?
Hat Gott im Judentum einen Namen?
Warum betonen viele jüdische Menschen, dass sie Juden sind? Ich sage zu anderen Personen nicht, dass ich Christ bin.
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Eine Initiative von ELNET

Die Fragemauer

Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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