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Ja, Jude oder Jüdin sind keine per se antisemitischen Begriffe und können und sollen im Sprach- und Schriftgebrauch wertfrei genutzt werden. 

So führt zum Beispiel der Zentralrat der Juden in Deutschland, der größte Dachverband jüdischer Gemeinden und Landesverbände in Deutschland, die Begrifflichkeit selbst im Namen.

Zwar stimmt es, dass die Begriffe Jude oder Jüdin, unter anderem im Nationalsozialismus, antisemitisch gebraucht wurden und werden. Leider ist auch heute wieder „du Jude“ ein Schimpfwort auf deutschen Schulhöfen.

Die Duden-Empfehlung, aufgrund dieses Missbrauchs im Sprach- und Schriftgebrauch eine alternative Konstruktion wie „jüdischen Menschen“ zu nutzen, löste allerdings großen Protest innerhalb der jüdischen Community aus. Diese Empfehlung wurde daraufhin zurückgezogen.

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Seit wann gibt es Juden in Deutschland?
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Wie steht das Judentum zu Schwangerschaftsabbrüchen?
Wieso sind eigentlich so viele Juden Comedians?
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Eine Initiative von ELNET

Die Fragemauer

Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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