EURE FRAGE

Gelten religiöse Bekleidungsvorschriften auch für jüdische Kinder?

FRAGEN TEILEN
UNSERE ANTWORT

Abhängig von der jüdischen Gemeinschaft und der Auslegung der Gebote, gibt es auch für Kinder religiöse Bekleidungsvorschriften. 

Ob eine bestimmte jüdische Gemeinschaft sich an religiöse Bekleidungsvorschriften hält, kommt sehr darauf an, wie sie die religiösen Gesetzte auslegt. Ein wichtiges Gebot im Judentum sind die sogenannten „Zniut“ – Vorschriften, die dazu aufrufen ein sittsames und bescheidenes Leben zu führen. Dies betrifft sowohl den Kleidungs- als auch den Lebensstil. So wird besonders in orthodoxen Gemeinden auch bei Kindern Wert auf eine ordentliche und sittsame Kleidung gelegt. 

Für Männer und Jungen ist es üblich eine Kippa zu tragen. Dies ist vor allem während des Gebets und des Essens wichtig. Durch die Kopfbedeckung wird der Respekt vor Gott ausgedrückt. Jungen tragen die Kippa in der Regel ab dem dritten Lebensjahr in der Synagoge. Hinzu kommt der „Tallit Katan“ für jüdische Jungen ab dem vierten Lebensjahr, welcher eine kleinere Variante des Gebetsschals ist. An den Ecken sind die „Tzitzit“ (Fransen) befestigt. So wird das Gebot der Erinnerung an die Gesetze Gottes erfüllt.

Für jüdische Mädchen gilt das Gebot der Sittsamkeit gerade in der Synagoge. So tragen diese meistens Kleidung, die die Oberschenkel und Schultern bedeckt.

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

Herz
Tragen jüdische Babys eine Kippa?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Ist der Bagel eine jüdische Erfindung?
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Zur Antwort
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden

Weitere Fragen gegen Hass

Sind jüdische Speisegesetze heute noch sinnvoll?
Warum tragen viele orthodoxe Juden viel zu kurze Hosen und weiße Socken dazu? Woher kommt diese Tradition?
Warum gibt es noch keinen Staat Palästina?
Ist Antisemitismus nicht zu gefährlich, als dass man ihm mit so unterkomplexen Antworten wie bei der Fragemauer begegnen sollte?
Warum ist Schabbat am Samstag?
Warum kann man pro-palästinensische Demos nicht rechtssicher verbieten?
Was ist eine Challah?
Ist es antisemitisch, wenn jüdische Israelis Israel verlassen und in Deutschland leben? Schließlich ist Israel doch die Zuflucht der Juden. Widersprechen diese Israelis dann nicht unserer deutschen Staatsräson?
Wer war und wo wohnte Moses Mendelssohn?
Sind alle Juden Zionisten?
Was heißt koscher?
Wie stehen Juden dem Thema künstliche Befruchtung gegenüber?
Sind Zigaretten koscher?
Wurden palästinensische Flüchtlinge jemals entschädigt?
Warum nehmen die Christen vor dem Gebet den Hut ab während Juden die Kippa aufsetzen bzw. aufbehalten?
Was sah der Beschluss der UN für die in Israel ansässige arabische Bevölkerung vor?
Müssen Juden in Deutschland am Schabbat arbeiten?
Welchen Israel-Reiseführer können Sie empfehlen?
Warum unterstützt die EU das Hamas-Gebiet finanziell?
Leben Juden in Deutschland abgegrenzt?
Ist es wahr, dass Theodor Herzl seinen Sohn nicht beschneiden ließ?
Kann man zum Judentum konvertieren?
Warum liegen auf Grabsteinen jüdischer Menschen oft Steine?
Gibt es eine Zwei-Staaten-Lösung, um den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern zu beenden?
Was ist die Bar Mitzwa?
Seit wann gibt es Juden?
Wer oder was ist eigentlich ein Dreidel?
Sind alle Juden reich?
Gibt es Schabbat-Kleidung?
Was ist Chuzpe und wo bekommt man das?
Wieso gibt es nur so spärliche Informationen über die Geschichte Israels an deutschen Schulen, insbesondere die Kriege, die gegen Israel geführt wurden?
Sind Muslime für den aktuellen Antisemitismus in Deutschland verantwortlich?
Was ist der Unterschied zwischen einem Chanukkaleuchter und einer Menora?
Welche Bücher empfehlt Ihr, um Allgemeines zum Land Israel zu erfahren?
Was berechtigt einen Menschen dazu, sich als Jude zu bezeichnen? Wie kann ich wissen, ob ich selbst Jude bin?
Ist Israel ein Apartheidstaat?
Wie viele Israelis gibt es?
Gibt es arabische Staaten, die ein gutes Verhältnis zum Staat Israel haben?
Was ist eine Sukka?
Warum klingen viele jüdische Namen deutsch?
Ist der Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft nachweislich weniger geworden, seitdem es etliche Beauftragte dafür gibt?
Wieso sehen manche Menschen den Begriff “Antisemitismus” kritisch?
Darf man als Nichtjude über jüdischen Humor lachen?
Wie viel Antisemitismus geht in Deutschland von Muslimen aus?
Welche Erneuerungsbestrebungen und Erneuerungsbewegungen gibt es im jüdischen Glauben?
Dürfen jüdische Grabstätten/Friedhöfe aufgelöst werden?
Warum werden in Deutschland sogenannte Nakba-Demonstrationen verboten?
Warum wissen Christen so wenig über das Judentum, obwohl das Alte Testament auch Teil ihrer Religion ist?
Es sind keine weiteren Fragen vorhanden
Eine Initiative von ELNET

Die Fragemauer

Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

Schalömchen
Folge uns

Unsere Social Media Kanäle

Hütchen
Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.

Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen würden. ELNET ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist entsprechend steuerrechtlich abzugsfähig.