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Isaak aus Aachen war der wohl erste im deutschsprachigen Raum namentlich erwähnte Jude. Als Vertrauter von Karl dem Großen wurde er auf eine diplomatische Mission in den Nahen Osten entsandt, die ihm eine gewisse Berühmtheit bescherte.

Isaak aus Aachen war eine bedeutende Persönlichkeit am mittelalterlichen Hof Karls des Großen. Er war nicht nur ein erfolgreicher Großkaufmann, sondern auch ein wichtiger Teil des diplomatischen Corps des Königs und späteren Kaisers.

Im Jahr 797 n.d.Z. entsandt ihn Karl der Große, gemeinsam mit zwei fränkischen Edelleuten, zum Kalifen nach Bagdad. Ziel dieser diplomatischen Mission war es, ein Bündnis gegen das Byzantinische Reich zu schmieden sowie einen besseren Schutz der christlichen Pilger in Jerusalem zu gewährleisten. Isaak wurde wohl aufgrund seiner geografischen Kenntnisse, Sprachkompetenz sowie geschäftlichen Verbindungen in die Region, für die Mission ausgewählt.

Während die drei Männer in Bagdad wohlwollend empfangen wurden, gestaltete sich die Rückreise als schwierig. Die beiden fränkischen Edelleute starben. Isaak kehrte erst über vier Jahre nach seinem Aufbruch nach Aachen zurück. Der Grund: Er reiste mit einem weißen indischen Elefanten namens Abul Abbas, einem Geschenk des Kalifen an Karl den Großen. Der Einzug Isaaks auf dem Rücken des Elefanten nach Aachen 802 n.d.Z. wurde von einem Hofchronisten Karls genaustens festgehalten. 

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