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Was ist die Kabbala?

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Die Kabbala ist eine mystische Tradition innerhalb des Judentums.

Sie entstand im 13. Jahrhundert in Spanien und Südfrankreich und verbindet jüdisches Gedankengut mit uralten mystischen Vorstellungen. Anhänger der Kabbala beschäftigen sich mit der Erforschung der Natur Gottes und der Schöpfung. Der Begriff Kabbala leitet sich vom hebräischen Wort kibel ab, der Wurzel für das Verb empfangen. Die Geheimnisse der Kabbala wurden nämlich traditionell von Generation zu Generation weitergegeben. 

Die Kabbala ist nicht im selben Maße im gesamten jüdischen Glauben verankert. In vielen traditionellen jüdischen Gemeinschaften spielt sie im religiösen Leben nur eine begrenzte oder gar keine Rolle. In einigen Strömungen des Judentums, insbesondere im Chassidismus, einer mystisch orientierten Bewegung innerhalb des orthodoxen Judentums, hat die Kabbala jedoch eine tiefere Verankerung und wird als wichtige spirituelle Quelle betrachtet. 

Die meisten Menschen kennen die Kabbala aus der Regenbogenpresse: So sind etliche Hollywood-Stars, darunter Madonna oder Gwyneth Paltrow, Anhänger dieser Tradition.

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Eine Initiative von ELNET

Die Fragemauer

Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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