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Gibt es im Judentum eine Fastenzeit?

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Ja, im Judentum gibt es, wie in den anderen großen Weltreligionen eine Fastenzeit. Der wichtigste Fasten- und Bußtag ist Jom Kippur. 

Im Judentum ist bereits seit biblischen Zeiten die Fastenzeit in der jüdischen Tradition verankert. Die Fastenden verzichten dabei auf Speisen und Getränke.

Zentraler Feiertag der Fastenzeit ist Jom Kippur. An Jom Kippur ist es zudem verboten sich zu waschen und Lederbekleidung und Lederschuhe sind zutragen, da diese als Luxusartikel gelten. Für Juden ist es während einer 10-tägigen Bußzeit zu Jom Kippur wichtig, ihre Taten aus dem endenden Jahr zu reflektieren und um Vergebung für falsche Taten bei Gott und ihren Mitmenschen zu bitten. An Jom Kippur beträgt die Fastenzeit 25 Stunden, vom Sonnenuntergang des Vorabends bis zum Sternenaufgang am eigentlichen Feiertag. Viele Gläubige verrichten keine Arbeit und bleiben zuhause. Ziel des Fastens ist, die Menschen mit Gott zu versöhnen, damit durch die persönliche Reue und Buße Gnade empfangen werden kann.

Im Judentum gibt es insgesamt sechs Feiertage: Die “kleineren“ vier Fastentage neben den größeren Jom Kippur und Tischa beAw sind Ta’anit Esther, das sogenannte „Estherfasten“, Zom Gedalja, Assara Betewet, und Shiv’ah Asar be-Tammuz. 

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Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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