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Ja, nach dem jüdischen Religionsgesetz ist es erlaubt, Katzen zu Hause zu halten.

In der Halacha sind die jüdischen Rechtsvorschriften gesammelt, die über Jahrhunderte entstanden sind und in verschiedenen Büchern zusammengetragen wurden. Darin gibt es keine spezifischen Vorschriften zur Tierhaltung. Es existieren aber allgemeine Prinzipien, die darauf anwendbar sind. Die Tora lehrt, dass man Tiere respektvoll behandeln soll, und es gibt Verbote gegen Grausamkeit gegenüber Tieren. Die Bedürfnisse der Katze müssen erfüllt werden, zum Beispiel durch passendes Futter und ein Umfeld, in dem sich die Katze wohlfühlt.

Am Schabbat dürfen Juden nicht arbeiten. Je nach religiöser Auslegung verstehen manche darunter auch das Füttern von Haustieren. Es gibt aber Lösungen, mit denen die Haustiere trotzdem an ihr Futter kommen, zum Beispiel durch Futterautomaten. 

Die Haltung von Haustieren war bei Juden lange unüblich. Dafür gab es einen einfachen Grund: Katzen und Hunde gelten nach religiösen Vorschriften als unrein. Sie sind keine Wiederkäuer und haben auch keine gespaltenen Hufe. Heute ist es aber auch unter Juden keine Ausnahme mehr, eine Katze oder einen Hund zu besitzen.

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Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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