Das Judentum legt grundsätzlich Wert auf eine ethische und moralische Lebensweise. Dabei spielt der Erhalt des Lebens, die Heilung der Welt und die Nächstenliebe eine wichtige Rolle.
Innerhalb der jüdischen Schriftliteratur finden sich viele rabbinische Werke und Auslegungen, wie man ein gottesfürchtiges Leben nach moralischen und ethischen Standards leben soll.
Als lebensbejahende Religion, legt das Judentum dabei großen Wert auf den Erhalt menschlichen Lebens. Demnach liegt das wichtigste Gebot darin, menschliches Leben zu wahren und zu schützen. So besagt das Gebot „Pikuach Nefesch“ (dt. wörtlich „ein Leben retten), dass man fast jedes andere Religionsgesetz außer Kraft setzen darf bzw. sogar soll, wenn dadurch ein Menschenleben erhalten werden kann.
Ferner spielt das Konzept von „Tikkun Olam“ (dt. Heilung der Welt) eine zentrale Rolle. Demnach betrachtet das Judentum die Taten des Menschen, angelehnt an die 613 Ge- und Verbote, als aktiven Beitrag zur Heilung und Reparatur der Welt.
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