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Kann ich als Nichtjude ein Schmuckstück mit Davidstern zum Zeichen meiner Solidarität mit Israel tragen, oder empfinden Juden dies im Sinne kultureller Aneignung als unangemessen?

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UNSERE ANTWORT

Hierzu gibt es mehrere Perspektiven, allerdings definieren die meisten Juden das Tragen von Davidsternen als Ausdruck der eigenen Identitätszugehörigkeit.

Manchmal sieht man nach antisemitischen Vorfällen, dass Nichtjuden gerne ihre Solidarität damit bekunden, dass sie mit jüdischen Symbolen wie der Kippa oder dem Davidstern in die Öffentlichkeit treten. Auch wenn die Absicht lobend und sicher gut gemeint ist, kann es jedoch durchaus sein, dass manche Juden das Tragen von jüdischen Symbolen als kulturelle Aneignung auffassen könnten. Gerade der Davidstern steht dabei im Fokus, da dieser seit vielen Jahren als zentrales Symbol des jüdischen Volkes fungiert und somit auch die jüdische Identität einer Gemeinschaft zum Ausdruck bringt.

Um seine Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft oder mit Israel auszudrücken, kann man an Kundgebungen teilnehmen oder der Gruppe, die man unterstützen möchte, zuhören und aufrichtig nachfragen, was sie an Unterstützung brauchen kann.

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Eine Initiative von ELNET

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Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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