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Wer war Henriette Julie Herz?

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Die Schriftstellerin Henriette Julie Herz gründete um 1780 einen der ersten und bedeutendsten literarischen Salons Berlins. Sie prägte so als Vorreiterin das kulturelle Leben der Stadt entscheidend mit.

Herz wurde 1764 als älteste Tochter des jüdischen Arztes Benjamin de Lemos und seiner Frau Esther de Charleville geboren. Sie war wissbegierig und sprachbegabt und genoss eine sehr gute Bildung und Erziehung. Früh heiratete sie den jüdischen Arzt und Philosophen Marcus Herz, der regelmäßig zu privaten Medizin- und Philosophie-Vorlesungen einlud. Schnell begann sie, eigene literarische Abende zu veranstalten, die geprägt waren von den Idealen der Aufklärung sowie dem aufkommenden Sturm und Drang. Herz‘ Salon zeichnete sich dabei durch einen lockeren Umgang aus, in dem sich Menschen weitestgehend unabhängig von Geschlecht, Religion und Stand austauschen konnten. Zu ihren Gästen zählten unter anderem Alexander von Humboldt, Friedrich Schleiermacher sowie die Brüder Wilhelm und Schlegel. Über zwei Jahrzehnte trieb die Salonnière so die kulturelle Entwicklung der Stadt Berlin maßgeblich voran. Als Frau kam ihr dabei, auch über Stadtgrenzen hinweg, eine Vorreiterrolle zu. Herz verstarb 1847 – ihr Grab, ein Ehrengrab der Stadt Berlin, ist auf dem Kirchhof der Jerusalem-Gemeinde am Halleschen Tor zu finden.

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Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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