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Judenhass ist ein deutsches und globales Problem.

2022 wurden in Deutschland 2.641 antisemitische Straftaten verzeichnet. Seit dem brutalen Angriff der Hamas auf Israel am 07. Oktober 2023, und dem darauf folgenden Krieg gegen die Hamas, hat sich die Situation noch weiter verschärft: Bis Januar 2024 wurden seit dem 07. Oktober bereits 2.249 antisemitische Straftaten verzeichnet. 

Hinzu kommen weit verbreitete antisemitische Einstellungen in der Bevölkerung. 2023 stimmten in einer repräsentativen Umfrage 21 Prozent der Deutschen über 16 Jahren der antisemitischen Aussage zu, dass Juden zu viel Einfluss in Deutschland hätten. 43 Prozent schätzten den antisemitischen Vergleich, dass der Staat Israel gegenüber Palästinensern wie Nazi-Deutschland gegenüber Juden vorgeht, als zutreffend ein. 

Die bisher umfassendste Studie zu antisemitischen Einstellungen weltweit stellte 2014 fest, dass ca. ein Viertel der Weltbevölkerung antisemitische Vorurteile hat. Nur 54 Prozent der Befragten hatten jemals etwas vom Holocaust gehört. Auch antisemitische Straftaten sind, insbesondere seit dem 07. Oktober 2023, global ein großes Problem. In den USA zum Beispiel stieg die Zahl zwischen dem 07. und 23. Oktober 2023 um mehr als 380 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr.

Weiterführende Informationen:

Fragen und Antworten

Fragen gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen

Die 20 Hauptfragen und -antworten der Kampagne Fragemauer wurden von ELNET als Kampagne von Nichtjuden für Nichtjuden gemeinsam mit anderen Partnern und einem unabhängigen Beratungsgremium, dem verschiedenste jüdische wie nichtjüdische Stimmen angehören, abgestimmt. Alle darüber hinausgehenden, auf dieser Website veröffentlichten Fragen und Antworten werden alleinig von ELNET beantwortet und verantwortet.

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Eine Initiative von ELNET

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Mit Unterstützung verschiedener Medienpartner und dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und dem Kampf gegen Antisemitismus Dr. Felix Klein sammeln, veröffentlichen und beantworten wir Fragen zum Judentum. Wir wollen damit Wissen, Verständnis und Nähe schaffen und gegen Hass, Diskriminierung und Unwissen antreten.

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